Supermarine Spitfire Mk.1, Revell 1/32


| Muster: | Supermarine Spitfire Mk.1 |
| Hersteller: | Revell Classic |
| Maßstab: | 1/32 |
| Erscheinungsdatum: | Juni 2010 |
| Autor: | Rhino |
Fazit Kurzform
Eine Brauchbare Wiederauflage im Rahmen der Classic Serie von Revell.
Original/Geschichte
Spitfire Mk.1
Schnell wurde deutlich, dass das neue Design der zum damaligen Zeitpunkt beste britische Jäger werden würde, und im Gegensatz zum Konkurrenten Hawker Hurricane schien die Spitfire genug Verbesserungspotential zu haben. Vickers merkte bald, dass die erste Bestellung von 310 Flugzeugen erst der Anfang einer langen Serie werden sollte, und baute zusätzlich zu den bestehenden Fertigungslinien in Woolston eine neue Fabrik bei Castle Bromwich, um dort Spitfires zu fertigen.1938 zahlte sich ihr Vorausdenken aus, als das Luftfahrtministerium 1.000 zusätzliche Spitfires bestellte. 1939 folgten noch vor Ausbruch des Krieges Order über 200 bzw. 450 Stück. Bei Beginn des Zweiten Weltkriegs waren insgesamt 2.160 Spitfires bestellt oder bereits ausgeliefert.
Die Fabrik in Woolston begann Ende 1937 mit der Serienfertigung der Spitfire Version 1 (Mk.I). Ab August 1938 waren die ersten Staffeln der Royal Air Force einsatzbereit. Die Mk.I wurde ursprünglich von einem Merlin Mk.II-Motor mit 1.030 PS, der auf einen zweiblättrigen hölzernen Propeller mit festem Anstellwinkel arbeitete, angetrieben. In dieser Konfiguration wurden jedoch nur 77 Exemplare geliefert, danach stellte man auf einen dreiblättrigen Metall-Verstellpropeller um, der zwischen zwei verschiedenen Luftschraubensteigungen umgeschaltet werden konnte und die Steigleistung gegenüber der auf Höchstgeschwindigkeit ausgelegten Holzluftschraube großer Steigung stark verbesserte.
Zu Beginn des Krieges waren nur wenige Einheiten der RAF mit der Spitfire ausgerüstet, und während die Hurricane über Kontinentaleuropa eingesetzt wurde, wurden die leistungsfähigeren Spitfires vom Chef des britischen Fighter Command, Hugh Dowding, für die bevorstehende Verteidigung Englands zurückgehalten. Bis zum Beginn der Luftschlacht um England im Juli 1940 hatte sich die Nachschublage soweit verbessert, dass nun 19 Staffeln über Spitfires verfügten und 27 über Hurricanes. Als die Schlacht um England im Oktober geschlagen war, hatte die RAF 565 Hurricanes und 352 Spitfires verloren.
Inzwischen hatten die britischen Fabriken aber ihre maximale Produktionsleistung erreicht und die Materialverluste konnten recht einfach ersetzt werden (die Piloten allerdings nicht). Die Produktion der Hurricane als Frontjäger wurde zugunsten der Spitfire heruntergefahren. In der 19. Staffel wurden während der Schlacht mehrere mit Kanonen bewaffnete Spitfires, die als Mk.IB bezeichnet wurden, erprobt. Man schätzte die Zerstörungskraft der Kanonen, allerdings litten die Geschütze so häufig unter Ladehemmungen, dass die IB aus dem Kampf gezogen und die 19. Staffel auf eigenen Wunsch wieder mit MG-bewaffneten Spitfires ausgerüstet wurde. Insgesamt wurden von den 2.160 bestellten Mk.I 1.583 Stück ausgeliefert, bevor die Produktion auf die neue Version Mk.II umgestellt wurde.
(Quelle: www.wikipedia.de )
Bausatz
Der Bausatz besteht aus 76 Teilen die in grauem Kunststoff hergestellt sind die und an manchen Stellen gussgrate haben. Die Ursprungsform stammt aus den frühen 70er Jahren und kann ihr Alter nicht verbergen. Aber zu ihrer Zeit waren die 32er Bausätze von Revell die Besten überhaupt. Dem Bausatz liegt ein recht gute Motornachbildung und auch ein brauchbares Cockpit bei, wer hier nachdetailliert kann richtig was daraus machen. Die Steuerklappen sind alle beweglich sowie auch das Fahrwerk. Und sogar die Schiebehaube ist beweglich. Die allgemeine Detaillierung ist gemessen an dem Alter des Bausatzes schon ganz ordentlich, die erhabenen Blechstöße und Nietenreihen sind sehr fein wiedergegeben. Die Kanzel hat etwas Verzug im Material. Mit den sehr guten Decals können zwei Maschinen aus dem Zeitraum der Luftschlacht um England dargestellt werden eine der 610 und eine der 602 Sqd.
Fazit
Diese Wiedeauflage von Revell ist eine recht gute Grundlage um ein ansprechendes Modell einer Spitfire Mk.1 in 1/32 zu bauen. Die Teile können ihr alter zwar nicht verbergen aber sind recht brauchbar. Der Modellbauprofi wird sich nach einem Bausatz neueren Datums umschauen; aber für den Anfänger und Wiedereinsteiger ist dieser Bausatz auch aufgrund der übersichtlichen Teileanzahl und guten Detaillierung zu empfehlen.








